Ulrich Noethen

liest aus L. Tolstoi „Vater Sergius: Die Versuchung des P. Sergeij“
Musikalische Begleitung: Bachchor der Erlöserkirche (Ltg. Susanne Rohn)

10. Juni 2018  I  Erlöserkirche  17:00h
Signierstunde im Anschluss an die Lesung

 

Bad Homburger Poesie und Literaturfestival Ulrich NoethenULRICH NOETHEN, von Publikum und Kritik vielfach und mit allen namhaften deutschen Film- und TV-Preisen geehrter Schauspieler (sowie soeben zum Hörbuchsprecher 2017 gekürt!), liest wieder Tolstoi, diesmal in der Erlöserkirche; und zwar Tolstois eindrucksvolle späte und teils mit autobiografischen Details und ureigenen Ängsten gefärbte Novelle „Vater Sergius: Die Versuchung des P. Sergeij“.
 
Der Bachchor, unter der Leitung von Kantorin Susanne Rohn, hüllt die dramatische, ja schicksalhafte Lebensgeschichte des jungen Adligen Kasatzki, der im zaristischen Russland zentrale menschliche und religiöse Fragen wie in einem Fegefeuer intensiv durchleben und schließlich sich selbst als von der Gesellschaft und Kirche ausgeschlossener Mönch und Asket beantworten muss, in klangprächtige russisch-orthodoxe Chorwerke, die diesen späten Sonntagnachmittag in der zum Anlass kerzenilluminierten Erlöserkirche zu einem Literaturerlebnis der ganz besonderen Art machen.

Ein russischer Klassiker – präsentiert in ungewöhnlicher Form!

Tickets incl. Gebühren Euro 20.- bis 48.-

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BACHCHOR BAD HOMBURG

Der Bachchor Bad Homburg, dem gegenwärtig etwa 125 Sängerinnen und Sänger angehören, besteht seit dem Jahr 1908. Er gehört zu den angesehensten und leistungsfähigsten Chören im Rhein-Main-Gebiet. Der Bachchor wirkt regelmäßig an der Gestaltung von Gottesdiensten der Erlöserkirchengemeinde mit und gibt darüber hinaus vielfältige und anspruchsvolle Konzerte.

 

Einen besonderen Schwerpunkt der Arbeit bildet dabei die kontinuierliche Pflege des Chorwerks von Johann Sebastian Bach, das nahezu vollständig aufgeführt wurde. Daneben stehen aber weithin beachtete und anerkannte Aufführungen von großen Chorwerken anderer Meister bis hin zu bedeutenden Stücken des 20. und 21. Jahrhunderts (Britten, „War Requiem“; Hindemith, „Apparebit repentina dies“; Duruflé, „Requiem“; Poulenc, „Stabat Mater“ und „Gloria“; Strawinsky, „Psalmensymphonie“; H.W. Zimmermann, „Te Deum“ und „Missa profana“, Franz Schmidt „Das Buch mit sieben Siegeln“, Michael Tippett „A Child of Our Time“, Elgar, „The Dream of Gerontius“ und „The Kingdom“, Kodály „Te Deum“, Boulanger „Psaume 130“, Bob Chilcott „A Little Jazz Mass“) – eine abwechslungsreiche Programmgestaltung ist erklärtes Ziel.

 

Die deutschsprachige Ersteinspielung von Frank Martins „Golgotha“ fand ein internationales Echo, eine CD mit weihnachtlicher Musik (u.a. Saint Saëns, „Oratorio de Noël“) erfreute sich großen Zuspruchs und ist inzwischen vergriffen. Eine CD-Produktion mit Messen von Dvořák und Jongen aus dem Jahr 2003 zeigt eindrucksvoll die hohe Klangkultur des Chores.

 

Konzertreisen führten den Bachchor 1997 nach Israel und 2002 nach St. Petersburg mit zwei Konzerten im Georgssaal der Eremitage (Haydn, „Schöpfung“ und Beethoven, „Messe C-Dur“) und einem A-cappella-Konzert im Thronsaal des Peterhofer Schlosses. Im Herbst 2005 sang der Chor Mozarts „Requiem“ im beeindruckenden Konzertsaal „Fort Revelin“ in Dubrovniks Altstadt. Im Mai 2006 gab er ein Konzert in der Berliner Gedächtniskirche mit Rossinis „Petite Messe solennelle“. Es folgten Konzertreisen nach England (November 2006 und Juni 2008, Kathedrale von Exeter) und Tschechien (Herbst 2010 mit Carmina burana.) Im August 2013 war der Chor beim Choriner Musiksommer, einem der traditionsreichsten deutschen Klassikfestivals, zu hören.

Durch Veranstaltungen wie „Bachkantate zum Mitsingen“ oder „Offenes Singen“ öffnet sich der Bachchor für Außenstehende, und er übernimmt Chorpartien im Rahmen städtischer Abonnementskonzerte sowie bei den Homburger Schlosshofkonzerten. Großen Anklang fanden im Sommer 2002 die „Nacht der Chöre“ und im Sommer 2007 eine „Paul-Gerhardt-Nacht“. Am Ostersonntag 2007 erreichte der ZDF-Fernsehgottesdienst aus der Erlöserkirche mit Sätzen aus Bachs Osteroratorium Menschen in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Im Jubiläumsjahr der Erlöserkirche 2008 („100 Jahre Erlöserkirche Bad Homburg“) absolvierte der Chor ein großes musikalisches Pensum und trug mit Bachs „Matthäuspassion“, Beethovens „Missa Solemnis“, Puccinis „Messa di Gloria“ und Rutters „Magnificat“ wesentlich zur glanzvollen Gestaltung des Festjahrs bei. In einem Konzert am Gedenktag der Kircheneinweihung, am 17. Mai 2008, erklang Regers Monumentalwerk „Der 100. Psalm“, ein wegen seiner hohen Anforderungen selten zu hörendes, aber ausgesprochen wertvolles Stück. Von diesem Festkonzert ist ein Live-Mitschnitt auf CD erhältlich.

Eines der größten Projekte des Bachchors war die dreimalige konzertante Aufführung von Richard Wagners Oper „Parsifal“ in der Erlöserkirche Bad Homburg zum 200. Geburtstag des Komponisten im Frühsommer 2013.

Immer wieder inspirierend ist für den Bachchor und seine Leiterin Susanne Rohn die Zusammenarbeit mit Musikern des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, mit den jungen Musikern der Sinfonietta Frankfurt (Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst) unter ihrem Leiter Prof. Hubert Buchberger, mit dem renommierten Barockorchester „L´arpa festante“ und mit international bekannten Vokalsolisten. Besonderen Wert in der kontinuierlichen Arbeit des Bachchors wird auf die Ausbildung der Singstimme gelegt. Momentan arbeiten zwei kompetente Stimmbildnerinnen regelmäßig mit den Sängerinnen und Sängern.

 

Bachchor Bad Homburg

 


A.C.T. ARTIST AGENCY GMBH IN KOOPERATION MIT DER KUR- UND KONGRESS-GMBH UND DEM MAGISTRAT DER STADT BAD HOMBURG V.D. HÖHE PRÄSENTIEREN:
lesen ist kino im kopf und eine reise in fremde welten.
”Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von
Kunst und Leben zu sein.” - Oscar Wilde

Künstlerische Leitung: BERND HOFFMANN / workforce


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