Christian Brückner

liest aus Thornton Wilder „Die Brücke von San Luis Rey“

Musikalische Begleitung: Susanne Rohn, Alt, Gabriele Hierdeis, Sopran und Streicherensemble der Orchester-Akademie des JSO Hochtaunus (Ltg. Lars Keitel)

09. Juni 2017  I  Schlosskirche Bad Homburg  I  19:30h
Signierstunde im Anschluss an die Lesung

 

CHRISTIAN BRÜCKNER, von seinen Fans und Verehrern wegen seiner unnachahmlich „rauchigen“ Stimme liebevoll „The Voice“ genannt, wiederentdeckt einen großen Klassiker der amerikanischen Literatur.

In Thornton Wilders mit dem renommierten Pulitzerpreis ausgezeichneten Roman „Die Brücke von San Luis Rey“ stürzen im Peru des Jahres 1714 fünf Menschen von einer gerissenen Hängebrücke in den Tod.
Ein Franziskanermönch spürt den Geschehnissen nach: gibt es einen Plan in unserem Universum? Folgt das menschliche Dasein irgendeinem Muster? Eine zeitlose Frage, die uns noch heute berührt…

Und: die in der Bad Homburger Schlosskirche stattfindende Lesung hat noch ein zweites Highlight: die musikalische Begleitung mit Auszügen aus Pergolesis ergreifendem „Stabat Mater“ (mit Susanne Rohn, Alt, Gabriele Hierdeis, Sopran und dem Streicherensemble der Orchesterakademie des JSO Hochtaunus unter der Leitung von Lars Keitel) machen den literarischen „Film“ zur barocken „Oper“.

 

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SUSANNE ROHN (Alt)
Geboren in Waldshut am Hochrhein, studierte Susanne Rohn evangelische Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau (A-Examen) sowie Orgel und Cembalo als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Lyon und Toulouse. Ihr Aufbaustudium Orgel (Solistendiplom) in Basel (bei Guy Bovet) und ihr Aufbaustudium Dirigieren in Freiburg (bei Hans Michael Beuerle und Peter Gülke) schloss sie jeweils mit Auszeichnung ab.

Seit 1998 ist Susanne Rohn Kantorin der Erlöserkirche Bad Homburg. Dort gestaltet sie mit drei wertvollen Orgeln sowie zwei leistungsfähigen Chören ein reichhaltiges und anspruchsvolles Musikprogramm, das über die Grenzen der Stadt hinaus in der ganzen Region Beachtung findet. Sie nahm erfolgreich an nationalen und internationalen Orgelwettbewerben teil und gibt regelmäßig Orgelkonzerte. Nach Lehraufträgen für Orgel oder Dirigieren an verschiedenen Musikhochschulen war sie von 2006 bis 2009 als Professorin für Chorleitung an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tätig, seit Oktober 2011 lehrt sie Dirigieren an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.


GABRIELE HIERDEIS (Sopran)
Mit ihrem breit gefächerten Repertoire ist Gabriele Hierdeis eine international gefragte Sopranistin, deren Verpflichtungen sie nicht nur ins westeuropäische Ausland, sondern auch nach Russland, Ägypten, China sowie nach Nord- und Südamerika geführt haben.
Durch zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit renommierten Ensembles wie L’Orfeo Barockorchester (Ltg. Michi Gaigg), The New Bach Ensemble (Ltg. J. Rifkin), Ensemble Caprice, Montreal, (Ltg: Matthias Maute), La Risonanza, Mailand (Ltg. F. Bonizzoni), Musikpodium Stuttgart, (Ltg: Frieder Bernius), Cantus Cölln, und La Stagione Frankfurt etablierte sich Gabriele Hierdeis bei vielen deutschen und internationalen Festivals als versierte Barockinterpretin.
Ebenso engagiert setzt sich Gabriele Hierdeis für zeitgenössische Musik ein und hat z.B. mit dem Ensemble Modern sowie dem Klangforum Wien unter Leitung von Sylvain Cambreling, Beat Furrer, Bernhard Kontarsky, und Franck Ollu Werke von Widmann, Furrer, Stockhausen, Ligeti, Penderecki, Berio und Lachenmann und unter anderem urbzw. erstaufgeführt.
Für ihre ersten Opernengagements wurde sie an die Oper Frankfurt verpflichtet; danach folgten Theaterproduktionen in Wuppertal und Magdeburg, am Schlosstheater Potsdam, im markgräflichen Opernhaus Bayreuth, im Rahmen der Schwetzinger Festspiele, des Festival d’Automne, Paris, des Steirischen Herbsts und des New Yorker Lincoln Festivals. Erfolgreiche CD–Einspielungen mit Gabriele Hierdeis liegen bei internationalen Labels wie harmonia mundi, Brilliant Classics, CPO u.a. vor.

www.gabrielehierdeis.de

 

LARS KEITEL
Von 1990 bis zu seinem Examen im Juli 1994 studierte er bei Prof. Jutta Drefahl an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Unterricht erhielt er hier unter anderem auch von Dr. Hans Jaskulsky im Fach Orchesterleitung sowie von Prof. Georg Christoph Biller (Thomaskantor in Leipzig) und Prof. Wolfgang Schäfer im Fach Chorleitung.
1994 setzte Lars Keitel seine künstlerische Ausbildung im Rahmen eines Aufbaustudiums in der Klavierklasse von Friederike Richter an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt fort. Im Mai 1997 beendete er sein Studium mit der Traumnote 1,0.
Er war Kursteilnehmer bei Prof. Arnulf von Arnim (im Rahmen des internationalen Kammermusikfestivals in Cervo/Italien) und bei Prof. Hans Leygraf (Darmstadt). Lars Keitel gibt zahlreiche Solo-Recitals und Konzerte mit Orchestern im gesamten Bundesgebiet, sowie in Luxemburg, Kroatien, Holland und der Schweiz. Außerdem ist er ein gefragter Liedbegleiter und Pianist in verschiedenen kammermusikalischen Formationen. Zusammen mit Thomas Herrmann gründete er im Jahr 2000 ein Klavierduo, mit dem er häufig konzertiert. Gerne wird er bei verschiedenen Veranstaltungen und Konzerten zusätzlich als Moderator engagiert.
Hohe Anerkennung erhielt er durch seine CD-, Funk- und Fernsehaufnahmen.
Lars Keitel ist Initiator und Leiter der Sommerakademie der Kulturstiftung Friedrichsdorf, deren Vorstand er seit 2001 angehört. Seit einigen Jahren ist er zusätzlich als Dirigent tätig. Im August 2008 hat er die Leitung  des großen Orchesters des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg übernommen. Seit 2010 ist er künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Jugend-Sinfonie-Orchesters Hochtaunus.

www.lars-keitel.de


ORCHESTERAKADEMIE DES JSO HOCHTAUNUS
Das JSO Hochtaunus hat sich in kurzer Zeit zu einem der größten Kulturprojekte im Hochtaunuskreis entwickelt.
Zusammen mit Musikern des hr und der Oper Frankfurt wurde mit der Orchesterakademie des JSO Hochtaunus ein neues Format geschaffen, das die Arbeit des JSO ergänzen soll: Spitzenmusiker des JSO und Ehemalige Mitglieder erhalten eine besondere Förderung, indem sie gemeinsam mit den Profis am Pult musizieren und anspruchsvolle Konzertprogramme erarbeiten und aufführen.
 
Wenn die besten Musiker dieses Orchesters auf Profimusiker aus Spitzenorchestern treffen, entsteht eine beachtenswerte Mischung aus Professionalität und jugendlicher Musizierfreude. Darüber hinaus ist der Lerneffekt für die Nachwuchsmusiker überaus wertvoll.
 
Beobachten konnte man dies bei einem Pilotprojekt, das im Juni 2013 in Bad Homburg stattfand:
Ein Auftritt zusammen mit dem bekannten Schauspieler Sebastian Koch beim Bad Homburger Poesie & Literaturfestival. Im Mai 2014 trat die Akademie zusammen mit Iris Berben auf. Das offizielle Premierenkonzert fand im September 2014 im Rahmen des Bad Homburger Orgelfestivals "Fugato" statt.
Im Jahr 2015 waren die bekannten Schauspieler Michael Mendl und Robert Stadlober Bühnenpartner der Akademie. Es folgte im Jahr 2016 die Zusammenarbeit mit Christian Brückner.
Vorläufiger Höhepunkt war ein Konzert im Oktober 2016 in Königstein. Hier standen Schuberts "Unvollendete" und Chopins 2. Klavierkonzert (zusammen mit dem international renommierten Pianisten Christopher Park) auf dem Programm.
Die Orchesterakademie ist nun fester Bestandteil des JSO Hochtaunus und wird auch im nächsten Jahr bei mehreren Konzerten zu erleben sein.
 
Die Nachwuchsförderung ist das Hauptanliegen des JSO Hochtaunus. Das Engagement vieler professioneller Musiker, die als Dozenten bei den Arbeitsphasen mitwirken und nun auch gemeinsam mit den Jugendlichen musizieren, ist wunderbar und sehr wertvoll!

www.jugendsinfonieorchester-hochtaunus.de


A.C.T. ARTIST AGENCY GMBH IN KOOPERATION MIT DER KUR- UND KONGRESS-GMBH UND DEM MAGISTRAT DER STADT BAD HOMBURG V.D. HÖHE PRÄSENTIEREN:
lesen ist kino im kopf und eine reise in fremde welten.
”Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von
Kunst und Leben zu sein.” - Oscar Wilde

Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@bad-homburger-poesie-und-literaturfestival.de schicken.

Künstlerische Leitung: BERND HOFFMANN / workforce


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